IoT-Testgeräte
IoT-Testgeräte lassen sich kategorisieren in Mobilfunkmessgeräte, die Mobilfunk-Standards wie 5G, 4G, 3G und 2G unterstützen, und in Wireless-Messgeräte mit kurzer Reichweite, die für Übertragungstechniken wie WLAN und Bluetooth ausgelegt sind.
Diese Art von Equipment dient als Netzwerk- oder Gerätesimulator, um das getestete IoT-Gerät mithilfe von Protokollschichtsignalen in den richtigen Prüfzustand zu versetzen und Messungen durchzuführen. Ein solcher Betrieb erfordert das Einstellen vieler verschiedener Parameter, was die Messung komplexer macht. Andererseits werden die Messungen unter realen Bedingungen durchgeführt, um sicherzustellen, dass das IoT-Gerät auch im kommerziellen Einsatz korrekt funktioniert.
Eine andere Art von Test-Equipment konzentriert sich auf das Testen ohne Signalisierung, bei dem nur die physikalische Ebene, der PHY, getestet wird, ohne höhere Protokoll- oder Anwendungsschichten mit einzubeziehen.
Solche Messungen ermöglichen eine weniger komplexe Parametrierung und eine hohe Messgeschwindigkeit, messen jedoch nur einen begrenzten Teil des gesamten IoT-Geräts. Das könnte zu negativen Überraschungen in Bezug auf Leistungsfähigkeit und Betrieb führen, sobald das IoT-Gerät kommerziell genutzt wird.
Die Messgeräte sollten auf jeden Fall mehrere Messtypen wie HF- und/oder anwendungsspezifische Messungen bieten. Sie sollten auch genügend Genauigkeit und Qualität bei der Signalerzeugung und -analyse bieten, um die Leistungsfähigkeit des IoT-Geräts genau zu testen. Einfache Parametrierung und intuitive Bedienung sind auch bei Messgeräten ein wichtiger Faktor.
Messtechnik beschleunigt Markteinführung von IoT-Geräten
IoT-Testgeräte bieten effektive Simulations- und Messfunktionen, bei denen der Entwickler die Umgebung vollständig unter Kontrolle hat. Eine solche Umgebung bietet die Möglichkeit, das erwartete Verhalten und die erwartete Leistungsfähigkeit während des gesamten Entwicklungszyklus zu überprüfen und zu messen, sodass keine Verzögerungen durch ein Redesign oder das Beheben von Entwicklungsfehlern entstehen.
Die vor der vollständigen Zertifizierung durchgeführten Pre-Compliance-Tests sparen Zeit und Geld und ermöglichen dadurch auch eine schnellere Markteinführung von IoT-Geräten.
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Quelle: Die Originalfassung des Artikels von Nicole Wörner, WEKA Fachmedien, und Martin Varga, Anritsu, lesen Sie auf www.elektroniknet.de