Presseinformationen

April 2011
Embedded-Systems-Branche sucht Nachwuchs
  • Über 1.000 Hochschüler besuchten den embedded world STUDENT DAY
Sie stecken in Mobiltelefonen, Automobilen, Fieberthermometern und selbst in Toastern. Die Rede ist von Kleinstcomputern, sogenannten Embedded-Systems. Den Entwicklern solcher Computersysteme bieten sich folglich beste Zukunftsperspektiven. Davon überzeugten sich über 1.000 Studenten beim embedded world STUDENT DAY. Aus ganz Deutschland und Österreich reisten die angehenden Embedded-Ingenieure nach Nürnberg, um den dritten Tag der weltgrößten Fachmesse für Embedded-Technologien mitzuerleben. Hier erhielten sie Einblicke in die Branche und konnten Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern knüpfen. Highlight war die Vorlesung von Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher vom FAW/n, Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung, Ulm.
 
„Ich bin sehr begeistert vom STUDENT DAY. Die Möglichkeit Firmen und ihre einzelnen Bereiche kennenzulernen ist super“, erklärt Virginia Torres, Informatikstudentin an der TU Berlin, auf ihrem Weg durch die Messehallen. Es spielt nun keine Rolle mehr, dass der Wecker sie mitten in der Nacht aus dem Tiefschlaf gerissen hat, damit sie ihren Bus nach Nürnberg rechtzeitig erreicht. Die Kommilitonen aus Hamburg machten sich sogar bereits um 00:30 Uhr auf den Weg. Insgesamt 25 Busse aus Hochschulstandorten in ganz Deutschland und Österreich brachten die motivierten Nachwuchs-Entwickler zur embedded world Exhibition&Conference 2011. Sie zeigten sich beeindruckt von der guten Atmosphäre auf der Fachmesse und dem spannenden Programm des STUDENT DAY, der im Vorjahr seine erfolgreiche Premiere feierte.

Einladung in die Embedded-Community

Zum Start stellte Prof. Dr. Matthias Sturm, Vorsitzender des Fachbeirates der embedded world Exhibition&Conference, die Fachmesse und die Embedded-Systems-Branche vor. Er ermutigte die Studenten, Mitglied der Embedded-Community zu werden und zeigte die enge Vernetzung der Branche auf. Darauf folgte die Verleihung des university AWARD, mit dem besonders talentierte Nachwuchsentwickler für ihre herausragenden Studienarbeiten geehrt werden. Dieses Jahr punktete Matthias Settele von der Bergischen Universität Wuppertal mit seiner Masterarbeit zum Thema „Entwicklung einer digitalen Verarbeitungskette für ein Bohrloch-Radarsystem auf Basis eines kombinierten FPGA/Mikrokontrollersystems“.

Mitreißende Vorlesung von Prof. Radermacher

Highlight des Vormittagsprogramms war die Vorlesung von Prof. Radermacher. Der Mathematiker und Professor für künstliche Intelligenz machte die Verantwortung der Embedded-System-Entwickler in einer mehr und mehr vernetzten Welt deutlich. Dabei beeindruckte er die Zuhörer mit einem Brückenschlag von der Algorithmik zur realen Welt. Er machte deutlich, dass alles was wir tun gravierende Auswirkungen auf die Welt hat, in der wir leben – sowohl positive als auch negative. Als Folgeschluss entwickelte er die Frage, ob irgendwann die Grenzen des Systems Menschheit erreicht sein werden. Die Antwort lieferte er gleich mit: Globalisierung erzwingt Empathie für den Globus. Das heißt, wir haben eine Chance, aber nur, wenn wir kooperieren.
Dieser beeindruckende und weitgefasste Blick des Professors zeigt sich auch in einem Interview, das unter www.embedded-world.de/studentday abrufbar ist.

Unternehmen freuen sich über das Interesse der Studenten

Nach dem Vortragsprogramm konnten die Studenten direkt Kontakt mit der Branche aufnehmen. In einer Foyer-Ausstellung standen Personalverantwortliche ausgewählter Firmen zum Dialog bereit und nahmen Bewerbungsmappen entgegen. Auch in den Messehallen waren die Hochschüler gerne gesehen. Die ausstellenden Hard- und Softwareentwicklungsunternehmen sowie Anwenderunternehmen zeigten sich begeistert vom großen Interesse der Studenten.

Gemeinsam mit der NürnbergMesse unterstützten in diesem Jahr 26 renommierte Unternehmen den STUDENT DAY. „Wir erachten es als wichtig, die Stundenten frühzeitig an Standard-Architekturen heranzuführen und zu unterstützen. Diese Standard-Architekturen werden im späteren Arbeitsleben eine immer größere Wichtigkeit haben“, erklärt Carsten Sbick, Field Application Manager, Industrial and MultiMarket BU, STMicroelectronics GmbH. Auch Rainer Schmidt-Rudloff, University Relations Manager, Human Resources, Infineon Technologies AG ist überzeugt vom letzen Messetag mit Fokus Wissensvermittlung und Karriere: „Für Infineon war der STUDENT DAY ein toller Erfolg. Wir sind mit vielen hochmotivierten und sehr interessierten Studierenden aus ganz Deutschland ins Gespräch gekommen. An unserem Messestand konnten wir ihnen die vielfältigen Anwendungen unserer Mikrocontroller für mehr Energieeffizienz und Sicherheit zeigen und dass wir Entwickler für Industrieanwendungen bei ihren Designs tatkräftig unterstützen. Umso mehr hat es uns gefreut, wie gut unsere Starter-Kits bei den jungen Leuten angekommen sind.“

Wird Ingenieuren heute der goldene Teppich ausgerollt?

Bedeutet solches Engagement, wie es die Unternehmen beim STUDENT DAY zeigten, dass Ingenieuren heute der goldene Teppich ausgerollt wird? Diese Frage diskutierten unterschiedliche Firmenvertreter bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Sonderprogramms für Studenten. Zur Sprache kamen dabei Themen wie Fachkräftemangel und Nachwuchs-rekrutierung. Dabei wurde bestätigt, dass stets mehr junge Elektro-ingenieure gesucht werden als auf dem Markt zur Verfügung stehen. Die Tore stehen insbesondere Software-Entwicklern im embedded-Bereich offen. Wobei natürlich regionale Unterschiede aufzuweisen sind. Eine Eigenschaft, die Absolventen zum ersten Job verhelfen kann ist somit Mobilität. Aber auch Englischkenntnisse und Soft-Skills werden für Ingenieure als wichtig erachtet. Die Motivation, die die Studenten durch ihre Anwesenheit beim STUDENT DAY zeigten, verspricht ihnen folglich sehr gute Karriereperspektiven.

Das sagen die Hochschüler über den STUDENT DAY

Marko Prskalo, Student, Embedded Systems Design, FH Hagenberg, Österreich:
„Der Besuch der embedded world am STUDENT DAY war ein Highlight dieses Jahres. Einer der schönsten Momente war der Vortrag von Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher.“

Fabian Weiss, Student, Informationstechnologie, Universität Ulm:
„Der STUDENT DAY hat mich überrascht, ich hatte nicht mit einer so großen und organisierten Veranstaltung gerechnet. Man spürt immer deutlicher wie die Firmen die Ingenieurstudenten umwerben und sich mehr und mehr Mühe geben, in Kontakt zu treten. Besonders gut hat mir die Branchenvorstellung mit Hervorhebung wichtiger Produkte und Unternehmen gefallen und natürlich die hervorragende Rede von Prof. Radermacher.“

Student, Medizintechnik, Gießen:
„Das Programm vom STUDENT DAY ist super. Vor allem der Vortrag von Prof. Radermacher hat mir gefallen und auch die gute Atmosphäre. Ein weiteres Plus ist, dass die Unternehmen direkt vor Ort sind.“

Marcel Graf, Student, Maschinenbau, HTWK Leipzig:
„Der Studententag auf der embedded Messe war eine gelungene Veranstaltung. Obwohl wir aus dem Fachbereich Maschinenbau sind, war es höchst interessant. Dies wurde auch von allen Kommilitonen gesagt, die mit in Nürnberg waren. Ein genauso großes Lob gilt den Vorträgen, die gehalten wurden.“

Virginia Torres, Studentin, Informatik, TU Berlin:
„Ich bin sehr begeistert vom STUDENT DAY. Die Möglichkeit Firmen und ihre einzelnen Bereiche kennenzulernen ist super.“

Der Film zum embedded world STUDENT DAY 2011

Filmimpressionen vom STUDENT DAY finden Sie unter:
www.embedded-world.de/studentday.

Der nächste embedded world STUDENT DAY findet am 1. März 2012 statt.
 
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Die embedded world im Überblick

Die embedded world Exhibition & Conference findet vom 24. bis 26. Februar 2015 im Messezentrum in Nürnberg statt. Ein Pflichttermin für alle, die sich mit Entwicklung, Vertrieb und Anwendung von Hardware, Software, Tools und Dienstleitungen aus der Embedded World beschäftigen.

Auf der embedded world diskutiert die Embedded-Branche Entwicklungen und Produkte zu folgenden Themen:
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